
Es gibt verschiedene, relativ typische Verlaufsformen einer homöopathischen Heilung. Hier die klassischen Formen.
1. Möglichkeit:
Krankheiten wandern vom Zentrum zur Peripherie (von innen nach außen). Beispiel: Asthma (Zentrum) bessert sich und zu gleicher Zeit bildet sich ein Hautausschlag (Peripherie), welcher sich nach relativ kurzer Zeit zurückbildet.
2. Möglichkeit:
Beschwerden bessern sich langsam aber stetig bis hin zur Heilung, ohne daß sich weitere Symptome zeigen.
3. Möglichkeit:
Frühere Symptome, deren letztes Auftreten möglicherweise Jahre zurück liegt, können unter Umständen kurzfristig in entgegengesetzter zeitlicher Abfolge nochmals auftreten. Diese Symptome sind von kurzer Dauer und vergehen.
Es kann im Behandlungsverlauf u.a. zu Schnupfen, kurzfristigen Hautausschlägen oder Ausfluß aus der Harnröhre kommen - hier wirkt die Homöopathie ausleitend.
All diese Möglichkeiten sind prognostisch als gut zu bewerten und dürfen in ihrem Verlauf nicht unterdrückt werden (z.B. keine Cortison- oder Zinksalbe bei Hautausschlag verwenden).
Bei chronischen Erkrankungen ist meist eine Abfolge mehrerer Mittel notwendig, um zur Heilung zu gelangen.
„Homöopathie ist die modernste und durchdachteste Methode, um Kranke ökonomisch und gewaltlos zu behandeln. Die Regierung muß sie in unserem Land fördern und unterstützen. Genauso wie mein Prinzip der Gewaltlosigkeit niemals scheitern wird, enttäuscht auch die Homöopathie nie. Aber die Anhänger der Homöopathie könnten infolge falscher Anwendung der homöopathischen Prinzipien versagen.
Dr. Hahnemann besaß einen genialen Geist und entwickelte eine Methode, in der es keine Begrenzungen gibt, um das menschliche Leben zu retten. Ich verneige mich in Ehrfurcht vor seinem Können und vor dem großartigen humanitären Werk, welches er schuf.“
Mahatma Gandhi
30. August 1936
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