
Erbanlagen und auslösende äußere Faktoren:
Erbanlagen:
Dr. Samuel Hahnmann erkennt bald, daß bestimmte Erkrankungen in den von ihm aufgezeichneten Familienchroniken wiederholt auftreten. Mehr noch, Krankheiten können von Generation zu Generation ihr äußeres Erscheinungsbild ändern. Beim Vater ist es die Gicht, beim Sohn der Nierenstein, bei der Tochter die Gebärmutterzyste und beim Enkel sind es die Warzen - jede Krankheit und jedes Symptom ein Ausdruck der selben Erbanlage, der selben echten Krankheit !
Hahnemann schloß, daß die Erbanlagen -Genetik- als krankmachende Instanz eine entscheidende Rolle bei diesen eben genannten schwer behandelbaren Erkrankungen spielen müsse.
Dies hatte einen Wandel zur Folge. Einige homöopathische Medikamente erwiesen sich zur Behandlung dieser Erbanlagen als brauchbar, andere eben nicht. Neue Mittel mußten gefunden und erprobt werden. Im Zuge dieses Fortschritts wurde Dr. Hahnemann`s Homöopathie auch im Kampf gegen genetisch bedingte Erkrankungen immer erfolgreicher.
Beispielsweise sind Krankheiten wie Diabetes, Gicht, Rheuma, Neurodermitis, Asthma, Migräne, hoher Blutdruck, Allergien oder auch Krebs, um nur einige zu nennen, häufig bedingt durch Erbanlagen.
Auslösende Faktoren:
Eine weitere Ursache zur Entstehung von chronischen wie auch akuten Krankheiten können z.B. folgende auslösende Faktoren sein:
- häufige Medikamenteneinnahme (Pille, Cortison, Hormone etc.)
- ständige Antibiotikagaben (z.B. bei Kinderkrankheiten)
- schwerer Kummer
- gynäkologische Eingriffe wie Ausschabungen oder Fluor-Unterdrückung
- operative Entfernung von Warzen
- unterdrückende äußerliche Behandlung mit Salben (Cortison, Zink etc.)
- Umweltgifte
- Impfungen
Berücksichtigt man beschriebene auslösende Faktoren, die Erbanlagen, eventuell vorhandene pathologische Prozesse und das Ähnlichkeitsgesetz, so wird eine Vielzahl von akuten und chronischen Erkrankungen behandelbar. Es gibt für fast jeden auslösenden Faktor das passende "Gegenmittel", für die verschiedenen Erbanlagen klar zugeordnete und für pathologische Prozesse organspezifisch wirkende homöopathische Einzelmittel. Vom Ähnlichkeitsgesetz als weiterem Werkzeug zur Arzneifindung ganz zu schweigen.
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